Im Namen Gottes...

... so begannen einst viele Unternehmungen, welche schliesslich aber den grausamen Tod von Millionen von Menschen zur Folge hatten.

So - damit ist dieses Thema auch schon wieder erledigt, denn:

  • Wir leben schliesslich nicht mehr im Mittelalter
  • Es ist sowieso alles das gleiche Einerlei

Wirklich??

Schön wär's!!

Schlag nur die Zeitung auf und Du siehst: Religion ist aktueller denn je!

Damit man die verborgenen Zusammenhänge sehen und begreifen kann, bedürfte es einiges an Aufklärung. Besonders deshalb, weil auch heute noch das Wichtigste bewusst und systematisch totgeschwiegen wird.

Also...

Lasst hören aus alter Zeit:

Es war einmal vor langer Zeit - der Mensch. Eigentlich hätte er es vollkommen geniessen können, sein Erden-Dasein. Alles war perfekt: Kein Stress, keine Inflation, kein Hunger, kein Ozonloch, keine Algebra... .
Doch dummerweise hatte der Mensch einen freien Willen. Und so kam es, dass er sich eines Tages entschied, die perfekteste aller „Maschinen" - sein Paradies nämlich - falsch zu bedienen. Er hatte zwar ein geniales Handbuch, eine Pflegeanleitung - äusserst einfach und extrem simpel - „easy", würde man auf Neudeutsch sagen.

Na ja - warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! Sprach's und vertauschte sein geniales „Maschinen-Handbuch" mit einer Fälschung. Das heisst: Eigentlich war es ja keine richtige Fälschung - bloss ein bisschen abgeändert. Ach, was sag' ich: Sein revidiertes Handbuch war nicht mal abgeändert - es wurde nur ein bisschen anders ausgelegt. Und schwupps - da lief die geniale und perfekte Maschine „Paradies" nicht mehr. Viel Ärger kam, Tränen, Verzweiflung, Wut. Und dann Beschuldigungen: Der Mann sagte: „Die Frau ist schuld, klarer Fall"! Die Frau sagte: „He, hallo, die Schlange war's!" Und die Schlange sagte: „Tja - so was kommt von so was" -  und machte sich aus dem Staub. Vorerst.

[Anm. der Redaktion: Die Verantwortung lag klar bei Adam]

Natürlich hatte der Hersteller des Paradieses vorsorglich einen Reparaturplan ausgearbeitet. Er ahnte wohl, dass der Mensch ein wenig zu klug sein wollte. Allerdings lag jetzt der Sachverhalt juristisch gesehen äusserst kompliziert. Da der Mensch aus freiem Willen gehandelt hatte, konnte der Hersteller zwar seinen Reparaturplan anbieten - doch wieder musste der Mensch aus freiem Willen den Reparaturplan akzeptieren und die Bedienungsanleitung lesen und beherzigen.

Wahrscheinlich hast Du bemerkt, wovon hier die Rede ist: Die Lösung der Probleme, welche der einzelne Mensch (und somit auch die Gemeinschaft der Menschen) mit sich herumträgt und unter denen er zu leiden hat, wäre Jesus Christus. ER ist das „Reparaturangebot" Gottes an uns Menschen. Wenn wir wollen. Er hat als EINZIGER gewaltfreie und „cleane"  Religion gelehrt, vorgelebt und gegründet (Achtung! Was die Menschen und die Kirchen dann daraus gemacht haben, steht auf einem ganz anderen Blatt).

ER hat die Menschen nicht (wie die Kirchen) vom Leben in den Tod, sondern mehr als einmal vom Tod ins Leben, von der Krankheit in die Gesundheit, von der Besessenheit nachhaltig in die Freiheit geführt.

DAS sollten die Früchte derer sein, die sich auf Christus berufen, die sich Christen nennen, die sich als seine Kirche ausgeben. Die für sich beanspruchen, alleinige Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein.

Doch die Kirchengeschichte mit ihren Dutzenden von Millionen Ermordeten lehrt uns pausenlos, dass das Gegenteil der Fall ist. Warum? Ganz einfach: Weil Das Gegenteil von guten Werken eben böse Werke sind. Millionenfach Menschen umzubringen ist kein Werk Gottes, sondern klar ein Werk seines Gegenspielers. Jesus Christus kam also mit der Absicht, Menschen zu heilen, Menschen zu retten, Gottes „Reparaturplan" zu erfüllen.

Und jetzt kommt die heikle

Glaubens- und Gewissensfrage:

Wenn die Kirchengeschichte summa summarum eine Geschichte von Mord und Totschlag ist - auf was für einem Fundament beruht dann die Kirche tatsächlich?

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[Um es hier einmal klar zu sagen: In jeder Religion, jeder Gemeinschaft, jeder Kirche gibt es viele aufrichtige, positiv engagierte und ernsthaft suchende Menschen - dies steht ausser Zweifel. Diese Internetseite wird dies nicht in Frage stellen. Doch auch heutzutage scheint es oft „unter Strafe zu stehen", wenn man ein System analytisch hinterfragt...]

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Für Kirchenkreise war allein schon die Tatsache, dass die Leute lesen lernten (vielmehr, dass die Druckkunst erfunden wurde), Grund, solcherlei als Werk des Teufels zu brandmarken. Durch diese Änderungen in der Gesellschaft nahm nämlich die Gefahr potenziell zu, dass die

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Zugegeben - ein heisses Thema. Doch nur weil es heikel ist, sollte eine Diskussion der Tatsachen nicht verboten sein - nicht wahr?

V

Es ist das Privileg der „offiziellen" Kirchen, Dinge zu lehren, die keinesfalls mit der Bibel übereinstimmen.

Das Privileg der (meisten) seriösen Freikirchen ist es, die Bibel als Fundament zu nehmen.

Deshalb werden diese nicht selten von den
„offiziellen" Kirchen bekämpft.

Mittelalter also auch im 21. Jahrhundert!

Die Bibel deckt die Machenschaften der grossen Kirchen schonungslos auf.

Die Kirche des 20. Jahrhunderts (Laodizea; Offb. 3,20) ist die Tragödie des Christentums - eine Christus bekennende Kirche mit Christus draussen vor der Tür!

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Es ist eine selbstzufriedene und selbstgerechte Kirche; sie hat in Ihren eigenen Augen den Gipfel der Vollkommenheit erreicht. In Ihrem Herzen sagt sie: „Ich bin reich und habe Überfluss und bedarf nichts".  (Offb. 3,17)
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Die Menschen dieser Kirche massen sich sogar das Recht an, die Bibel zu kritisieren, sie zu verdrehen, zu
entmythologisieren oder sie auf unerlaubte Weise zu vergeistlichen.

(P.C.d.J.)


„Du sollst dir kein Götterbild [ein aus Stein gehauenes oder aus Holz geschnitztes Bild] machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen"(2. Mose 20; 4 ff)

PS: Auch im Islam ist Heiligenverehrung nicht erlaubt; nicht einmal in Bezug auf Muhammad.

 

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Diese Seite wurde letztmals geändert am 30. Mai 2004